Monovision-Methode

Mit zunehmendem Alter wird das Lesen in der Nähe schwieriger und viele Personen benötigen eine Lesebrille. Der Grund dafür liegt darin, dass die Augenlinse ihre Formänderungsfähigkeit ab dem 40. Lebensjahr verliert und sich somit nicht mehr anpassen kann. Ein Zeichen dafür ist, wenn Sie Ihre Zeitung weiter weghalten müssen, um die Schrift in Ihren Sichtbereich zu bekommen. Die Monovision-Methode wird meist bei Personen angewendet, bei denen eine Kurzsichtigkeit vorhanden ist - und auch die Altersweitsichtigkeit bereits eingesetzt hat.

Etwa 75% der operierten Personen fühlen sich nach der Monovision wohl. Circa 25% der Patienten haben anschießend Adaptionsprobleme und Beschwerden wie beispielsweise Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen in die Ferne oder auch in die Nähe. Bei Monovision erhält der Patient nach 1-2 Tage ca. 80 % der Sehkraft. Der Patient sollte dem Auge Zeit geben, mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Wenige Tage nach der Behandlung werden Sie mit der neuen Sehkraft zufrieden sein. Doch es wird immer noch besser: Tag für Tag werden Sie noch mehr überrascht sein, welchen Vorteil für Laserung für Sie hat. Ein Leben ohne Brille - für die Ferne und auch für die Nähe, ist Ihr neues Gefühl. Je nach Beschaffenheit des Auges und Ihrem Alter kann es hin und wieder vorkommen, daß Sie für das Kleingedruckte eine leichte Lesebrille benötigen. Doch den täglichen Ablauf geniessen Sie ohne Brille.

Mithilfe der Monovision-Methode wird ein Auge (non-dominante) absichtlich auf die Ferne, das andere Auge (dominante) für die Nähe korrigiert. Somit können Sie mit dem non-dominanten Auge auf kurze Entfernungen gut sehen und mit dem dominanten Auge liegt jede Entfernung im Bereich des guten Sehens.

Bei um die 45-jährigen Personen wird das non-dominante Auge auf etwa -1.00 Dioptrien, bei um die 50-Jährigen auf ca. -1.50 Dioptrien korrigiert. Die Monovision-Methode wird auch bei Personen angewendet, die bereits vor der Operation das Ergebnis mit Kontaktlinsen simuliert haben, um sich daran zu gewöhnen und beurteilen zu können, ob Sie mit der Monovision zurechtkommen würden. Diese Eingewöhnungsphase dauert etwa 3 Wochen.

Nach der Monovision-Operation nutzen Sie nun Ihr vollständig korrigiertes Auge für die Weitsicht und das teilweise korrigierte für die Nahsicht. Geben Sie Ihren Augen Zeit zu heilen und sich mit der neuen Situation vertraut zu machen. Ihre Augen sind sehr lernfähig, schon bald stellt sich Ihr Gehirn auf die Differenz in der Wahrnehmung Ihrer Augen ein und es ergibt sich ein klar erkennbares Gesamtbild. Ziel der Monovision-Behandlung ist es, dass Sie nach dieser Operation keine oder nur eine schwache Lesebrille benötigen werden.

MINI MONOVISION

Personen, die sich an die Monovisionstechnik mit Hilfe von Kontaktlinsen nicht gewöhnt haben, wird die sogenannte Mini Monovision vor der Laser-Behandlung empfohlen. Hierbei wird das non-dominante Auge: bei um die 45-jährigen Personen auf ca. -0.50 Dioptrien und bei um die 50-Jährigen auf ca. -1.00 Dioptrien korrigiert. Nach dieser Behandlung kann der Patient die Nähe besser sehen, als bei einer kompletten Korrektion, benötigt aber trotzdem eine Lesebrille um kleingedruckte Buchstaben lesen zu können.

Ob Sie Monovision oder Mini Monovision anwenden, Ihr Arzt wird beim Abschlußgespräch nach allen Voruntersuchungen ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen und seine Empfehlung Ihnen abgeben. Hier können Sie alle Fragen stellen und sich auf die Behandlung vorbereiten.

Zitat

"Die kleinen Freuden gilt es zu pflücken wie Blumen auf der Sommerwiese – damit sie täglich einen bunten Strauß ergeben."

Unbekannt

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